NOT NICE GIRLS

Not Nice Girls
kuratiert von Ute Gladigau 
Werke aus der Sammlung SPALLART 

Dieter Huber: oben: MARE MORTO XVII / unten: REFUGEES X / LED Lightboxes, UV-Print auf Acrylglas, Aluminium / ø 61 cm / 2011
Foto: Sinje Dillenkofer

mit Werken der Fotografinnen:

Berenice Abbott, Irene Andessner, Ursula Arnold, Atelier Manassé, Ellen Auerbach, Nomi Baumgartl, Ruth Bernhard, Isabella Berr, Sabrina Biancuzzi, Lillian Birnbaum, Luise Böker, Margaret Bourke-White, Julia Margaret Cameron, Natalia Chebotareva, Katharine Cooper, Elisabeth Czihak, Sinje Dillenkofer, VALIE EXPORT, Sissi Farassat, Karin Fisslthaler, Caroline Gavazzi, Lotte Gerson-Collein, Isabella Gherardi, Nan Goldin, Dorothee Golz, Alessa Grande, Ismene Grebe, Maria Hahnenkamp, Ilse Haider, Candida Höfer, Carol Huebner-Venezia, Hertha Hurnaus, Karen Irmer, Lotte Jacobi, Ursel Jäger, Anna Jermolaewa, Anne Kaiser, Sanna Kannisto, Sandra Kantanen, Eeva Karhu, Angelika Krinzinger, Germaine Krull, Elke Krystufek, Marie-Jo Lafontaine, Isabelle Le Minh, Valerie Loudon, Michelle Magdalena Maddox, Vivian Maier, Anja Manfredi, Elfriede Mejchar, Lisette Model, Inge Morath, Barbara Morgan, Michaela Moscouw, Abigail O´Brien, Riitta Päiväläinen, Nelli Palomäki, Beate Passow, Agnes Prammer, Bettina Rheims, Sheila Rock, Gabriele Rothemann, Charlotte Rudolph, Liddy Scheffknecht, Karin Schneider-Henn, Maria Schott, Gundula Schulze Eldowy, Jill Seer, Cindy Sherman, Luzia Simons, SofijaSilvia, Margherita Spiluttini, Jutta Strohmaier, Miriam Tölke, Bettina von Zwehl, Sabine Weiss, Francesca Woodman und Pernilla Zetterman

und ergänzenden Arbeiten von:
Ansel Adams, Hugo Brehme, Pierre Descamps, Robert Doisneau, Peter Dressler, Harold Eugen Edgerton, Alfred Ehrhardt, Eliot Elisofon, Siegfried Enkelmann, Franz Fiedler, Christoph Fuchs, Ralph Gibson, Bob Hauser, Miloš Heyduk, Horst P. Horst, Dieter Huber, Leo Kandl, Peter Keetman, André Kertész, Hannes Kilian, Rudolf Koppitz, Marko Lipuš, Edgar Lissel, Max Lohr, Claudio Monteccuco, Stefan Moses, Andreas Mühe, Arnold Odermatt, Martin Parr, Manfred Paul, Alfred Pfau, Marc Riboud, Werner Schnelle, Wolfgang Schriever, Ralph Steiner, Thomas Struth, Josef Sudek, Rudolf Sulke, Walter Vogel, Wilhelm von Gloeden, Martin Waldbauer, Robert Werling, Michael Wesely, Edward Weston, Kim Weston, Robert Zahornicky und George S. Zimbel

Galerie im Alten Rathaus
Alte Rathausstraße 22
83209 Prien am Chiemsee

geöffnet Mittwoch bis Sonntag von 13 bis 17 Uhr
14. Februar bis 12. April 2026

DOWNLOAD Flyer
LINK Sammlung SPALLART: Not Nice Girls

TASCHENEDITION
INTERROBANG

Eine der 13 Frontseiten: INTERROBANG #02

 

INTERROBANG
Tragen zwischen Frage und Haltung
Eine Kunstedition mit dreizehn Tragetaschen
von Dieter Huber


SUBSKRIPTIONSANGEBOT:
Ein Set aus 13 unterschiedlichen hochwertigen Papiertragetaschen ist ab sofort zum Sonderpreis von Euro 100 bestellbar (inkl. Versandkosten und Mehrwertsteuer / Lieferung ca. April 2026).
Bezahlung und Angabe der Lieferadresse: paypal.me/DieterHuberART

DOWNLOAD INTERROBANG: 13 ANSICHTEN

Format: 33 x 33 x 12 cm

American Bristol Karton 250g, Metallösen, Kordelgriffe, 2farbiger Flexodruck in blau und gold, matt zellophaniert
13 Textvarianten
Auflage: 325 Einzelexemplare
2025/2026

Powered by BAGOBAG Berlin

Interrobang #01: KUNST IST EIN PROTAL ZUR SEELE
Interrobang #02: JETZT IST DER RICHTIGE ZEIT PUNKT
Interrobang #03: DAS NEUE IST VON GRUND AUF RADIKAL ANDERS
Interrobang #04: LIEBE IST DIE STÄRKSTE VERBINDUNG ZU ALLER EXISTENZ
Interrobang #05: IM SCHÖNEN SIND WIR EINS MIT UNS SELBST
Interrobang #06: DER BESTE TAG KANN HEUTE SEIN
Interrobang #07: WANDLE ALS KIND DES LICHTS MIT JEDEM SCHRITT EIN ERINNERN MIT JEDEM ATEMZUG EINS
Interrobang #08: DAS GLUECK DES VERWEILENDEN AUGENBLICKS 
Interrobang #09: SYNCHRONIZITÄT VON BEWUSSTSEIN & EMPFINDUNG & ORT & TAT & ZEIT
Interrobang #10: WER EINATMET MUSS AUSATMEN WER AUSATMET KANN LOSLASSEN
Interrobang #11: FREUDE DER SCHÖNSTE WEG ZUM SELBST
Interrobang #12: MUT ZUM VERSTAND ÜBERMUT IM HERZEN
Interrobang #13: UNBESCHWERT LÄCHELN

INTERROBANG: Ein typografisches Zeichen das Frage (?) und Ausruf (!) in sich vereint – z.B.: „Du kennst das nicht‽“
Abgeleitet vom lateinischen „interrogare“ (fragen) und einem „BANG!“ als Lautmalerei in der Comicliteratur.


Rückseite

AKTUELLE FEEDBACKS
Ein neuer WeltenMorgen



Die Rückmeldungen auf dieses experimentelle Buch gestalten sich kontrastierend – von hoch begeistert über ignorierend zu ablehnend:

Was für ein Meisterwerk dass ihr da erschaffen habt. Jedes Kunstwerk, jede Frage, jedes Wort ist Bewusstseinserhöhung pur. Man taucht ein und will nicht mehr raus. Ich trage das Buch seit 3 Tagen ständig mit mir herum. Noch nie hat ein Werk mich so tief berührt. Möge das Buch für alle ein tiefgreifendes spirituelles Erwachen sein.

Ich und die Welt sind tief im Herzen beschenkt von Sabines Werk, ein Wegweiser und ein Herzens-Evangelium in die neue Zeit.

Es fehlen mir die menschlichen Worte, um meinem tiefen inneren Berührtsein gegenüber der Geistigkeit im Werk umfassenden Ausdruck zu verleihen. In tiefem Dank – auch an alle, die zum Entstehen beigetragen haben.

Ich habe gerade dein Buch vor mir liegen. Es ist wundervoll geworden. Ich kenne ja den Inhalt zum größten Teil, doch jetzt als Buch kommt die Tiefe, die Bedeutung, die Herzensenergie noch viel intensiver zu mir. Sehr, sehr schön. Dieters Fragen und Alajes Ausführung kannte ich ja bisher nicht. Ich finde sie ganz besonders beeindruckend. Auf mich wirkt das gesamte Buch sehr, sehr stimmig. Auch das Miteinander von Alajé, Dieter und dir. Wunder-voll!!!! Genieße dieses Buch und dein Erschaffen in vollen Zügen. Vielen herzlichen Dank.

So ein Nonsens!

Ich halte dein Buch „Ein neuer Weltenmorgen“ in Händen und bin total begeistert. Was für ein wundervolles Buch! Ich versinke geradezu in den Aussagen von Alaje und mein Herzraum geht mit jedem Wort mehr und mehr auf. Wie wunderbar dass du den Mut hattest dies in die Welt zu tragen. Auch die Zusammenarbeit mit Dieter Huber macht dieses Buch auf energetischer Ebene zu einem wahren Schatz!

Dein Buch habe ich inzwischen gelesen –  ein grandioses Meisterwerk für die neue Zeit und ein riesengroßes Geschenk an die Menschheit. Es fehlen mir nach wie vor die Worte, die der Größe Deines Werkes gerecht werden könnten.

Seit ich das letzte Buch von dir als Geschenk erhalten habe, blättere, schaue und lese ich immer wieder darin.
Fast andächtig und behutsam gehe ich damit um, weil ich es sehr schätze.
Das zu Lesende ist bis jetzt ein wenig im Hintergrund geblieben, denn sobald ich das Buch öffne, ziehen mich deine Lichtgeometrien in den Bann.
Ich verliere mich in deren Schönheit und Strahlkraft und bin fasziniert von diesen Christallen wie schon lange nicht mehr von einem Kunstwerke.

CAPUT
TYPEFACE



CAPUT

Eine neue serifenlose Versalschrift mit 484 Glyphen
2025/2026

Von Hand geschrieben und vektorisiert von Dieter Huber
Als Font verarbeitet von NeubauBerlin/Stefan Gandl


Eine CAPITALIS entwickelt als Headlineschrift für das neue Buch QUELLEN

Jeder Buchstabe des Alphabets hat bis zu 12 Varianten, Ligaturen und zahlreiche Sonderzeichen und Symbole

WAVES
EINE ODE AN DAS FLUIDE

Dieter Huber: WAVES – EINE ODE AN DAS FLUIDE / 36 Aquarelle gemalt ­aus Stein / Lapis Lazuli, Ägyptischblau, Dioptas, Malachit, Feingold auf Aquarellkarton / 240 x 318 mm / gerahmt je 250 x 330 x 20 mm / Lacke auf Aluminium / 2019-2026

ALLE EINZELBILDER

DOWNLOAD PDF WAVES

25 : 26

Dieter Huber: PARADISE#23 / Emily Dickinson (1830-1886) Aus einem Brief an eine Cousine 1874 / Eine malerische Hommage an Paul Jackson Pollock  / Acrylfarben / Fabriano Rosaspina 285 Avorio montiert auf 3 mm Acrylglas fluoreszierend grün / Aluminiumrahmen / Filz / 70 x 50 x 1,5 cm / 2025 / Unikat / Emily Dickinson (1830–1886) From a letter to a cousin, 1874 / A painterly homage to Paul Jackson Pollock / Acrylic paints / Fabriano Rosaspina 285 Avorio mounted on 3 mm fluorescent green acrylic glass / Aluminium frame / Felt / 70 x 50 x 1.5 cm / 2025 / Unique piece


2025

war wohl für viele von uns ein Jahr der Herausforderungen:
individuell, politisch, wirtschaftlich, kommunikativ, beruflich, gesundheitlich, energetisch … 
was probably a challenging year for many of us:
individually, politically, economically, communicatively, professionally, health-wise, energetically…

2026
Ich wünsche uns allen mehr LEICHTIGKEIT für das neue Jahr.
Mögen all unsere Wünsche in Erfüllung gehen.
Selbst jene, von denen wir bislang nur träumen!
Viel leicht auf bald
I wish us all more LIGHTNESS for the new year.
May all our wishes come true!

Even those we have only dreamed of so far!
Perhaps we will see each other again soon.
Dieter

 

 

 

Neuerscheinung:
EIN NEUER WELTENMORGEN


EIN NEUER WELTENMORGEN
Wege in die fünfte Dimension

Sabine Richartz / Dieter Huber

Zwei Pioniere Ihres Gebietes,
das Medium Sabine Richartz und der Bildende Künstler Dieter Huber,
legen mit diesem experimentiellen Buch
eine völlig neue Sicht auf die menschliche Entwicklung dar.

Durch die Verbindung von gechannelten Texten
mit Alaje, einem 728 jährigen Menschen von den Plejaden
und Lichtgeometrien über Geometrie, Proportion und Harmonie,
wird unser Leben von Grund auf neu geordnet und in einen universellen Kontext gestellt.

Diese revolutionären Informationen
aus einer höher entwickelten Dimension
zeigen uns Wege zurück in eine lichtvolle Zukunft,
die für einige von uns im Hier und Jetzt bereits da ist.



Artbook Verlag, Munderfing 
Bibliophile Kunstbuchausgabe:
Hardcover gebunden, Fadenheftung, 2 Lesebänder, dreiseitiger Beschnittdruck,
durchgängig farbig auf Kunstdruckpapier 170g, 224 Seiten, 52 farbige Abbildungen 
Texte von Alaje, Sabine Richartz, Dieter Huber
CHRISTALL: Ein Werkzyklus mit 13 LichtGeoMetrien
1. Auflage 12/2025
ISBN 978-3-9505972-0-2
Euro 33,–

Zeitgleich wurde eine kostenschonende broschürte Studienausgabe in schwarz/weiß bei BoD, Hamburg aufgelegt
ISBN 9783695145126
Euro 22,–

und eine E-Book, das Anfang Jänner 2026 verfügbar ist
Euro 9.50



EpiProlog von Dieter Huber:

Einen Werkzyklus eines bildender Künstlers mit einem gechannelten Text eines Mediums gemeinsam in einem Buch zu veröffentlichen mag Ihnen zumindest befremdlich erscheinen.
Es ist ein Kernmerkmal der Gegenwartskunst – auf Basis der gesamten Kunst- und Kulturgeschichte – die Sichtweise und Wahrnehmung des Rezipienten herauszufordern und durch den jeweiligen künstlerischen Ausdruck sowie einen vielen scheinbar ungangbaren Weg das Neue in die Welt zu bringen.

Woher kommt nun eine Idee, von der griechischen Wortbedeutung das radikale und von der Wurzel Neue? Ist die Quelle Intuition, Schöpfergeist, Inspiration, Verstand, Genie, Eingebung, Einfall?
Jedenfalls ist das Neue substanziell mehr als nur eine Variation von Bekanntem und bereits existierendem. Durch die heutigen vielfältigen politischen, wirtschaftlichen und sozialen Verwerfungen erscheint das Neue – Konsum und Hedonismus ausgenommen – zunehmend nicht als Befreiung sondern es wird immer häufiger subjektiv als latente Bedrohung, Unglück oder Unfall erlebt.
Letztlich spielt es für uns Individuen eine sekundäre Rolle woher ein Ausdruck in der Realität entsteht, sondern wie wir das Wahrgenommene und Erlebte empfinden, interpretieren und welchen subjektiven Sinn wir daraus ableiten.

Und vor allem: warum genau so? In der subjektiven Rückschau erscheint uns vieles anders – warum also nicht jetzt gleich? Was für uns zählt, ist das Substantielle, die Essenz und Erfahrung, die wir zu generieren imstande sind. Das Qualitätslevel unseres Lebens definieren wir primär selbst, ob wir der Welt prinzipiell offen, wohlwollend, wertorientiert und verbindlich begegnen oder ob wir durch die Filter unserer egozentrierten Meinungen, Urteile, Glaubenssätze unseren Alltag bestreiten.
Die persönliche Haltung zu Kunst, Medien, künstlicher oder außerirdische Intelligenz (welch Hybris zu glauben die Krone der Schöpfung und die Einzigen im gesamten Universum zu sein), Natur, Channeling oder Poesie spielt nicht die letzte Rolle, ebensowenig ob wir Materialisten sind, an uns selbst, unsere Lieben oder an Gott glauben.
All das fungiert nur als Bewusstseinsquelle für die von uns geschaffene Realität.

Ich darf Sie einladen mit Neugier jeden neuen Tag als persönlichen Spiegel zu betrachten, Routinen und Mustern auszuweichen, alles was Sie am stärksten ablehnen oder verachten neu zu betrachten (im Widerstand verbirgt sich mehr Relevanz als wir glauben möchten), spielerisch mentale Positionen zu wechseln, das Fremde und Neue zuerst einfach einwirken zu lassen, jeden Menschen als Nächsten anzuerkennen, aus Allem zu lernen und Sinn abzuleiten, in Verbindung mit der Natur zu gehen, die innere Gedankenstille zu besuchen, auf Ihr Herz zu hören und Ihrem höheren Selbst wie Ihrem neu geschaffenen WeltenMorgen mit augenzwinkernder Leichtigkeit zu begegnen.


Salzburg im Frühling 2025

 

PickUP#3
ÜBER DAS HINDERNIS HINAUSWACHSEN

Dieter Huber: PickUP#3 Hindernisse / Sinnbild ENTWICKLUNG
Text: kleine FEHLER – GROSSE LÖSUNGEN
2025 / Perlmuttlacke / 290 x 633 cm

Ein Fehler, ein Problem, eine Schwäche ist keine Katastrophe.
Es ist eine Einladung. Eine Aufgabe, die uns nicht zufällig begegnet, sondern genau dort erscheint, wo wir bereit sind, zu wachsen. Hindernisse sind keine Fehler im System – sie sind das System. Sie zeigen, wo noch Bewegung möglich, wo Entwicklung notwendig ist. Eine bislang innere Grenze, die wir jetzt zu überschreiten vermögen.

Fehler? Letztlich gibt es keine. Nur Irrtümer – kleine Umwege, die uns zur Klarheit führen. Jeder soge-nannte Fehler enthält bereits den Hinweis auf seine Lösung. Wer nur auf das Problem starrt, bleibt stehen. Wer nach der Lösung fragt, geht weiter. Es ist das Mäandern des Lebens: nicht linear, sondern kreisend, tastend, lernend. Manche Fehler sind notwendig. Sie bringen uns dazu, genauer hinzuschauen. Sie schärfen unsere Unterscheidungskraft. Nicht, um Schuldige zu suchen, sondern um zu verstehen, was als Nächstes zu tun ist. Kleine Fehler – große Lösungen.
Oder anders: kleine Kurskorrekturen führen zu echter Entwicklung, zu individuellem Fortschritt. Vom Widerstand zur Harmonie.

Fehler zeigen, dass wir uns bewegen. Denn nur in der Dynamik, in der Arbeit, im echten Tun können sie überhaupt entstehen. Wer keine Fehler macht, hat womöglich nie wirklich begonnen. Nicht das Reden verändert. Auch nicht das Wissen allein. Es ist das Tun, die Handlung, die unsere neue Realität schafft. Wer nur zuhört, wird vergessen. Wer beobachtet, wird vielleicht verstehen. Aber wer handelt, wird können. Handlung ist Lernen in Echtzeit. Ich tue, weil ich kann. Und weil ich tue, wachse ich – durch die Aufgabe hindurch, über das Hindernis hinaus, in meine Schöpfung hinein.

Erfahrung entsteht nicht aus dem Erfolg allein, sondern aus dem bewussten Umgang mit dem, was nicht sofort gelingt. Nicht das Streben nach Perfektion bringt uns weiter, sondern die Bereitschaft, zu korrigieren, zu lernen, noch einmal zu beginnen – immer wieder Anfänger sein, mitunter akribisch. Denn jedes Hindernis ist auch ein Werkzeug. Jede Schwierigkeit ein Spiegel. Und jede Lösung ein Schritt zurück zur inneren Klarheit und dem Kern unseres Wesens.


Keine Fehler. Nur Lösungen.
Keine Stagnation. Nur Richtung.
Kein Ende. Nur Wandlung.


PickUP#4
RÜCKZUG DES EGO – RAUM FÜR DAS SELBST

Dieter Huber: PickUp#4 Demut / Sinnbild PERSPEKTIVE
Text: ER MUSS WACHSEN, ICH ABER MUSS KLEINER WERDEN (Joh 3.30) 2025 / Wandmalerei / Metalliclacke / 114 x 510 cm



Das Bibelzitat Er muss wachsen, ich aber muss kleiner werden aus Johannes 3.30 mag zunächst als triggernde Provokation der Selbstverleugnung erscheinen. Es kann ist ein Portal zur Freiheit sein.

Im Zentrum steht nicht der Verlust, sondern die Verwandlung: Das Ego, das sich gerne in den Vordergrund drängt, wird stiller. Nicht, weil es vernichtet werden soll, sondern weil es lernt, auch zu schweigen und zu dienen. Es tritt zurück – damit etwas Größeres in uns wachsen kann.

Wir leben in einer Zeit, in der Sichtbarkeit oft mit Wert gleichgesetzt wird. Doch wahre Größe wächst im Verborgenen. Nicht dort, wo wir glänzen, sondern wo wir Raum geben. Raum für das Du, für das Wir – und für das, was größer ist als wir selbst.
Das Ego gestaltet – es plant, kontrolliert, vergleicht, strebt. Es ist nicht der Feind. Es ist das ideale Werkzeug des Alltags und der Pläne. Als Herr wird es zur Gier. Denn wenn das Ego regiert, verlieren wir den Kontakt zum Selbst – jenem inneren Ort, an dem unser Wesen im Einklang steht mit dem Ursprung allen Seins.
Wer mag kann es Gott nennen – die Quelle des Lebens, das vollkommenen Ganze – kann nur dort wachsen, wo wir aufhören, uns selbst zu überhöhen. Dieser Prozess des Kleinerwerdens ist ein selbstkritisches Augenzwinkern, keine Schwächung, sondern ein Akt der Reifung. Wie ein Gärtner, der die Äste zurückschneidet, damit der Baum in die Höhe wachsen kann. Im Rückzug des Egos entsteht Raum:
Für Verbundenheit statt Egozentrik.
Für Mitgefühl statt Urteil.
Für Dienst statt Kontrolle.
Für Verbundenheit statt Konkurrenz.
Für Sein statt Schein.

Das Ich, das sich zurücknimmt, macht Platz für ein tieferes Wir. In der Führung bedeutet das: anderen zu dienen, nicht sich selbst zu erhöhen. In der Zusammenarbeit: das Gemeinsame über das Persönliche zu stellen. Im Alltag: zuzuhören, statt sich selbst zu inszenieren. Demut ist kein Selbstverlust. Sie ist eine bewusste Entscheidung für das Ganze und die Verbindung zu Allem.

Wenn wir hinter den Erfolg anderer treten können, sie stärken, ohne uns dabei kleiner zu fühlen – dann beginnt das Selbst zu leuchten. Dann geschieht das, was mit „Er muss wachsen“ gemeint ist:
Nicht ein anderer Mensch, sondern das Göttliche in uns, im anderen, in allem.
So wird wahre Größe nicht genommen, sondern freigelegt.
Er wächst, wo wir uns nicht mehr behaupten müssen.
Er lebt dort, wo wir uns erinnern, dass wir Teil von etwas sind, das größer ist als jedes einzelne Ich.



Rechtschreibfehler? 😉

PARADISE
Himmel so nah

PARADISE
Fünfundzwanzig Himmelsbilder von Dieter Huber

• Fünfundzwanzig Originaltexte
• Fünfundzwanzig Hommagen an die Geschichte der Malerei
• Fünfundzwanzig Unikate auf Papier


Dieter Huber: PARADISE#08 / chinesisch / 吾心即宇宙,宇宙即吾心
Mein Herz ist das Universum, und das Universum ist mein Herz
Wang Yangming (1472-1529) Chuan Xi Lu
Eine malerische Hommage an die Chinesische Tuschmalerei
Chinatusche, Folie / Fabriano Rosaspina 285 Avorio montiert auf 3 mm Acrylglas fluoreszierend rot / Aluminiumrahmen / Filz / 70 x 50 x 1,5 cm / Unikat


Dieter Huber: PARADISE#12 / deutsch / Man muss noch Chaos in sich haben, um einen tanzenden Stern gebären zu können
Friedrich Nietzsche (1844-1900) Also sprach Zarathustra (1883-1885), Vorrede, 5.
Eine malerische Hommage an Henri Émile Benoît Matisse
Preußischblau, Ultramarinblau, Kadmiumgelb, Leuchtfarbengelb, Gold / Fabriano Rosaspina 285 Avorio montiert auf 3 mm Acrylglas fluoreszierend gelb / Aluminiumrahmen / Filz / 70 x 50 x 1,5 cm / Unikat

Dieter Huber: PARADISE#04 / latein / Restat iter caeli: caelo temptabimus ire Es bleibt der Weg durch den Himmel: durch den Himmel zu gehen werden wir versuchen!
Ovid (43 v. Chr. – 17 n. Chr.) Ars amatoria, Buch II, Vers 37
Eine malerische Hommage an Paul Cézanne
Aquarellfarben, weiß gehöht, Folie / Fabriano Rosaspina 285 Avorio montiert auf 3 mm Acrylglas fluoreszierend gelb / Aluminiumrahmen / Filz / 70 x 50 x 1,5 cm / Unikat

Dieter Huber: PARADISE#14 / deutsch / An dem seligen Glanz deines Leibes Zündet mein Herz seine Himmel an
Else Lasker-Schüler (1869-1945) Heimlich zur Nacht
Eine malerische Hommage an Oskar Kokoschka
Ölkreiden, Folie / Fabriano Rosaspina 285 Avorio montiert auf 3 mm Acrylglas fluoreszierend rot / Aluminiumrahmen / Filz / 70 x 50 x 1,5 cm / Unikat

Dieter Huber: PARADISE#24 / deutsch / Es gibt zwei Arten, sein Leben zu leben: entweder so, als wäre nichts ein Wunder, oder so, als wäre alles ein Wunder. Das Schönste, was wir erleben können, ist das Geheimnisvolle
Albert Einstein (1879-1955) Wie ich die Welt sehe, 1931
Eine malerische Hommage an Anselm Karl Albert Kiefer
Flüssige Kohle, Folie / Fabriano Rosaspina 285 Avorio montiert auf 3 mm Acrylglas fluoreszierend orange / Aluminiumrahmen / Filz / 70 x 50 x 1,5 cm / Unikat

 

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