SALON DER FOTOGRAFIE
Nicéphore Niépce zu Ehren

Dieter Huber: BLUE, 5teilig, 4 Fotoarbeiten hinter Glas, & 1 Objekt mit Originalhaar eingegossen in Acrylglas, Aluminium / je 40 x 40cm, gesamt 40 x 240 x 10 cm / 1982 (Aufnahmen Stefan Zenzmaier)

Ausstellungsobjekt: Originalfotografie, Farbmuster / 99 x 101 mm, gerahmt, Aluminium, Lacke, Karton, Bleistift / 344 x 264 x 19 mm / 1982

Salon der Fotografie:
Nicéphore Niépce zu Ehren

mit frühesten Arbeiten von:
Anna Aicher, Rolf Aigner, Sebastian Albert, Motahar Amiri, Valentin Backhaus / Katrin Froschauer / Christian Zwerschina, Ruth Bayer, Alba Malika Belhadj Merzoug, Franz Bergmüller, Elisabeth Czihak, Mateusz Dworczyk, Michaela Fellner, Gertrud Fischbacher, Karin Fisslthaler, Vincent Forstenlechner, Ira Grünberger, Ilse Haider, Barbara Holub, Dieter Huber, Rainer Iglar, Kurt Kaindl, Helena Kalleitner, Marion Kalter, Gerhard Kaserer, Vera Kern, Gerhard Kowald, Sigrid Kurz, Kai Kuss, Benjamin Laabmayr, Sigrid Langrehr, Ulrike Lienbacher, Michael Mauracher, Stella Meyer, Selma Mierl, Reinhart Mlineritsch, Bernhard Müller, Gregor Neuerer, Dirk Obracay, Hanns Otte, Karin Peyker, Andrew Phelps, Stefanie Pirker, Hans Pollhammer, Sigrid Riepl, Joyce Rohrmoser, Birgit Sattlecker, Patrick Schaudy, Eva-Maria Schitter, Elisabeth Schmirl, Werner Schnelle, Peter Schreiner, Sabine Schwaighofer, Herman Seidl, Annelies Senfter, Rudolf Strobl, Wolfgang Thaler, Nadine Weixler, Josefa Wiedemann, Katharina Maria Wimmer, Elisabeth Wörndl, Stefan Zenzmaier, Johannes Ziegler

Eröffnung: Donnerstag, 01.10.26, 19:00 Uhr
Ausstellungsauer: 02.10. − 26.11.26

Die älteste erhaltene Fotografie stammt von Nicéphore Niépce (1765–1833), der damit am Beginn einer epochalen medialen Erfindung steht, die von der Fotografie ausgehend in das weite Feld der »lens based media« übergeht und die bis heute – und heute mehr denn je – unsere Wahrnehmung der Welt entscheidend prägt. Sein »Blick aus dem Arbeitszimmer von Le Gras« von 1826 ist eine ikonische Metapher für die dem neuen Medium inhärente Funktionalität – die äußere Welt durch einen scheinbar objektiven Apparat visuell zu fixieren und damit auf neue Weise begreifbar zu machen.
Wir wollen das runde Jubiläum »200 Jahre Fotografie« durch eine Ausstellung feiern, die mit Interesse und Humor den Blick hinein in die Arbeitszimmer von Salzburger Fotograf:innen ermöglicht: Das Ausstellungskonzept fußt auf der Einladung, im eigenen Werk die jeweils als solche definierte früheste Arbeit herauszufinden und für eine Ausstellung bereitzustellen, als Vintage oder auch als Rekonstruktion.
Die kuratorische Idee setzt auf die Annahme, damit unterschiedlichste Zugänge und Konzeptionen für ein sich danach entwickelndes späteres Werk sichtbar und diskutabel zu machen. Die Anzahl der Teilnehmer:innen ergibt die Form der Präsentation – den »Salon de Paris« des 19. Jahrhunderts – eine exzessive räumliche und inhaltliche Konzentration unterschiedlichster Charaktere und formaler Konzeptionen.


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